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DAS BÜNDNIS ZUR GESUNDHEITSVERSORGUNG

Das Bündnis „Gesundheit für Alle“

Unser Bündnis „Gesundheit für Alle“ ist ein Zusammenschluss, der einer Gesundheitsversorgung nicht oder unzureichend krankenversicherter Menschen in Deutschland dient. Wir wollen Gesundheit gemeinsam verantworten. Unsere Mitglieder sind medizinisch tätige Institutionen, Praxen, Ambulanzen, Verbände, Vereine, Behörden und Versorgungseinrichtungen.

Das Bündnis gründete sich im März 2015 auf dem größten deutschen Public-Health-Kongress Armut und Gesundheit in Berlin, wo regelmäßig die Zusammenhänge zwischen sozialer Lage und Gesundheit öffentlich debattiert werden – ein optimaler Zeitpunkt, um Wissen und Erfahrung auf nationaler Ebene zusammenzubringen.

Auch Sie setzen sich für die Gesundheit sozial Benachteiligter ein? Und möchten im Bündnis aufgenommen werden? Kontaktieren Sie uns!

Weshalb ein Bündnis?

Gute Gründe zum Gründen
Vernetzung – real und digital

Konzepte, Modelle und Initiativen, die sich in Deutschland um gesundheitlich schlecht versorgte Menschen kümmern, sind über das ganze Land verstreut. Wer sucht, der findet kaum. Das verlangte nach Vernetzung. Zum Beispiel auf dieser Online-Plattform, die Hilfsangebote verknüpft und Betroffenen zugänglich macht. Mit www.gesundheit-ein-menschenrecht.de schaffen wir die erste Übersicht in diesem Bereich. Initiiert und umgesetzt wurde sie vom Verein www.armut-gesundheit.de, der Mitglied des Bündnisses ist.

Wir fordern die Bundesregierung auf, sofortige Maßnahmen zu ergreifen, um diskriminierende Hürden abzubauen und den Zugang zu Gesundheitsversorgung für alle zu gewährleisten.

Die Allgemeinen Erläuterungen zum Recht auf Gesundheit verlangen von den unterzeichnenden Staaten, dass sie eine nationale Strategie und einen Aktionsplan verabschieden, um die gesamte Bevölkerung in die Gesundheitsversorgung miteinzubeziehen. Es existieren bereits Vorschläge für Gesetzesänderungen sowie kommunale Modellprojekte, die Teil einer solchen Strategie sein könnten:

Politische Forderungen

Unser Ziel ist es, unsere sozialen Kräfte in Form von Öffentlichkeitsarbeit zu bündeln. Aber vor allem wollen wir handeln, draußen, in der rauen Wirklichkeit. Denn: Alle Bündnismitglieder sind durch den täglichen Kontakt mit Bedürftigen das Anpacken gewohnt.

Wir wollen kooperieren und Gesundheit gemeinsam verantworten. Indem wir uns auf lange Sicht aktiv für das Menschenrecht Gesundheit einsetzen. Deshalb müssen wir als Bündnis sozialpolitisch Bedeutung erlangen. Nur so können wir wichtige Forderungen durchsetzen; nur so können wir die Steine für sozial Benachteiligte systematisch aus dem Weg räumen.

Unsere Forderungen an die politisch Verantwortlichen:

  • Einführung einer Krankenkassenkarte für Alle (insbesondere für AsylbewerberInnen)
  • Einführung eines anonymen Krankenbehandlungsscheines für papierlose Menschen (2014 bereits von der deutschen Ärzteschaft auf dem Bundesärztekongress in Düsseldorf gefordert)
  • Schaffung einer bundesweit zugänglichen Clearing-Stelle für betroffene Menschen und MultiplikatorInnen (insbesondere im Hinblick auf den Krankenversichertenstatus ausländischer, europäischer BürgerInnen (u.a. Polen, Rumänen, Bulgaren)
  • Implementierung eines „Finanzierungsfonds“ für notwendige Krankenbehandlungen von Menschen, die noch nicht in das Regelversicherungssystem integriert sind
  • Bundesweite Informationsbroschüren und Mitteilungen für Jedermann/frau über Rechte und Möglichkeiten bei der Rückkehr in das vorhandene Gesundheitssystem (Zusammenarbeit mit den Initiativen für barrierefreie, „Leichte Sprache“)

Armut darf nicht gegen Armut ausgespielt werden! Alle Menschen haben ein Recht auf medizinische Versorgung

Was die Presse über uns sagt – was wir der Presse sagen

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